Manuel Akanji — Schweiz WM 2026 Kader
Verteidiger
Schweiz UEFA Verein: Manchester City
Karriere-Hoehepunkte
Manuel Akanji absolvierte 2023-24 94,2 Prozent seiner Premier-League-Paesse — die hoechste Quote eines Verteidigers ueber eine volle Saison in der Wettbewerbs geschichte. Manchester City zahlte Borussia Dortmund am letzten Transfertag im September 2022 nur 17,5 Millionen Euro; Pep Guardiola gab spaeter zu, dass dies weit unter dem Marktwert lag. Akanji stand 2022-23 in 29 Ligaspielen in der Startelf beim City-Treble und war einer von nur drei Feldspielern, die jede Minute der K.o.-Phase der Champions League spielten. Er wurde 2022 zum Schweizer Fussballer des Jahres gewaehlt.
Vereinskarriere
Akanji wuchs in Wiesendangen auf, wechselte zum FC Winterthur und ging mit 19 zum FC Basel. Unter Urs Fischer debuetierte er und absolvierte 70 Spiele mit zwei Meistertiteln. 2018 wechselte er fuer 21,5 Millionen Euro zu Borussia Dortmund und wurde in seiner ersten Saison Bundesliga-Rookie des Jahres. In vier Dortmund-Saisons machte er 158 Spiele, verlor aber 2021-22 unter Marco Rose seinen Stammplatz. Statt einer Reserverolle akzeptierte er einen Wechsel, und City zahlte die Ablöse. Guardiola vertraute ihm sofort — Einsatz gegen Liverpool im dritten Spiel.
Internationale Karriere und WM-Geschichte
Akanji debuetierte mit 22 gegen Griechenland 2017 und wurde in der WM-Qualifikation 2018 Stammspieler. Beim Turnier 2018 stand er zweimal in der Startelf, wurde aber im Achtelfinale gegen Schweden auf die Bank gesetzt. Bei der EM 2020 war er in jedem Spiel dabei, als die Schweiz das Viertelfinale erreichte. Bei der WM 2022 in Katar stand er in allen drei Gruppenspielen in der Startelf. Bei der EM 2024 organisierte er eine Dreierkette mit Ricardo Rodriguez und Fabian Schaer und stand in jedem Spiel der Viertelfinal-Lauf auf dem Platz, wo man gegen England im Elfmeterschiessen verlor. Seine Partnerschaft mit Xhaka vor der Abwehr gibt der Schweiz eine konsistente Basis.
Ausblick auf die WM 2026
Akanji mit 29 steht in seinem Leistungsmaximum; seine Ballsicherheit macht die Schweiz in Ballbesitz deutlich gefaehrlicher als ihr konservativer Ruf vermuten laesst. Murat Yakins Dreierkette passt perfekt — er ist der Innenverteidiger, der ins Mittelfeld rueckt und numerische Ueberlegenheit schafft. Das Risiko ist physische Abnutzung: bei City spielt er 50 Spiele pro Saison und nimmt diese Belastung in die Länderspiel-Pausen mit. Wenn die Schweiz ihre Viertelfinal-Decke sprengen will, muss Akanji fit bleiben und den Ball aus der Abwehr in Zonen tragen, die Mittelfeldbloecke aus dem Gleichgewicht bringen. Sein Antritt von 20 bis 30 Metern aus der Abwehr heraus ist eine Waffe, die wenige Innenverteidiger besitzen.
Mitspieler
MID
FWD
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