Stade Daegu, 29. Juni 2002. Das Spiel um Platz drei bei einer WM, die keine der beiden Seiten erwartet hatte zu bestreiten. Türkei gewann 3:2 in einem atemlosen Kampf, Hakan Şükür erzielte nach nur elf Sekunden — das schnellste Tor der WM-Geschichte.

Diese Begegnung bleibt bis heute die einzige WM-Zusammenkunft zwischen diesen beiden, und die Amerikaner haben über zwei Jahrzehnte lang einen Punktestand auszugleichen. Der aktuelle Kontext ist dramatisch unterschiedlich. Die USA, auf heimischen Boden, werden das Gewicht und die Energie einer Nation tragen, die stark in diese Generation investiert hat — Pulisic, McKennie, Reyna und die aufstrebende defensive Stärke von Chris Richards und Antonee Robinson. Türkei kommt mit einem Kader, der in Europa trainierte technische Qualität mit der Art emotionaler Volatilität verbindet, die Spiele in beide Richtungen kippen kann. Hakan Çalhanoğlus Fähigkeit, das Tempo aus tiefen Mittelfeldpositionen zu diktieren, ist die Achse, um die sich alles dreht, was Türkei tut; stört man ihn, verlieren ihre Angriffsmuster ihren Architekten.

Die Pressingstruktur der Amerikaner wird genau darauf ausgelegt sein, mit McKennie und Adams in koordinierten Rudeln jagend, um Türkei zu rushed Entscheidungen im eigenen Drittel zu zwingen. Doch Türkeis jüngste Qualifikationsform zeigte eine Seite, die zu verheerenden Konterschlägen fähig ist, wenn Gegner übercommitieren, und Ünders Tempo auf dem Konterschlag ist eine Waffe, die die USA respektieren müssen.

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