Der letzte Spieltag wirft eine Wiederholung eines der Gruppenspiele der WM 2006 auf, und die Erinnerung sticht immer noch in Quito. In Berlin stellte eine bereits für die K.-o.-Runde qualifizierte Deutschland eine rotierte Elf auf und fegte Ecuador dennoch 3:0 beiseite — Miroslav Klose traf doppelt, Lukas Podolski steuerte ein drittes hinzu — um die Gruppe zu gewinnen. Diese ecuadorianische Mannschaft hatte Polen und Costa Rica mit Schwung geschlagen, zerbrach aber, als sie dem höchsten Niveau ausgesetzt war. Fast zwei Jahrzehnte später hat sich die Dynamik verschoben.

Ecuador ist kein weitäugiger Tourist mehr; es ist eine CONMEBOL-Seite, die die Qualifikation über Substanz statt Stil verdient hat. Sie schlugen Deutschland auch 2:1 in einem Florida-Testspiel 2013, ihren einzigen Sieg in vier historischen Begegnungen. Ob Sánchez Bas das als psychologischen Treibstoff nutzt oder es vollständig ignoriert, es beweist, dass Ecuador große Namen verletzen kann.

Das Problem bleibt das Profil: Wirtz und Musiala, die zwischen den Linien operieren, werden Caicedos Kapazität für alleinige Mittelfeld-Rettungsmissionen testen. Wenn Ecuador früh concediert, könnte sich ihr gesamtes Turnier im Raum von zwanzig Minuten auflösen. Die Kehrseite ist, dass Deutschlands jüngste WM-Geschichte genau diese Art von Zusammenbruch einschließt — erinnern Sie sich an Südkorea 2018?

Diese Begegnung hat Überraschung in ihrer DNA geschrieben, selbst wenn die Buchmacher sie nicht sehen können.

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