Das letzte Mal, dass Frankreich und Norwegen in einem Pflichtspiel aufeinandertrafen, war ein 2:0-Sieg für Frankreich in Oslo während der EM-2000-Qualifikation, ein Ergebnis, das sich wie alte Geschichte anfühlt, wenn man bedenkt, wie sehr sich beide Programme transformiert haben. Frankreich wird voraussichtlich den Ball dominieren — Deschamps' Teams tun das immer gegen Gegner, die sie respektieren, aber als unterlegen einschätzen — und Norwegen wird ihn gerne abgeben. Solbakkens gesamte Philosophie für Turnierfußball basiert auf defensiver Kompaktheit und verwüstender Vertikalität, wobei Haaland als Auslöser genutzt wird, der jeden Ballverlust in ein mögliches Tor verwandelt.

Das Problem für Norwegen ist, dass Frankreich wohl die beste Konterangriffsmannschaft im internationalen Fußball ist, was bedeutet, dass die übliche Risiko-Nutzen-Kalkulation des tiefen Stellens gegen überlegene Gegner auf den Kopf gestellt ist. Vorwärts rücken und Mbappé zerstört dich; tief stehen und Haaland wird isoliert. Der taktische Sweet Spot, den Solbakken finden muss, ist ein mittlerer Block, der Frankreichs Außen die Halbräume verwehrt, während er gleichzeitig nah genug an Ødegaard ist, um ihn in Umschaltphasen einzubinden. Ødegaard gegen Tchouaméni in den zentralen Zonen ist das Duell im Duell.

Norwegens Qualifikation war nahezu makellos, aber das war gegen skandinavische Rivalen und europäische Mittelfeldsgegner. Frankreich stellen einen gewaltigen Klassensprung dar.

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