Argentinien vs Österreich
Argentinien und Österreich haben seit einem 3:1-Sieg Argentiniens bei der WM 1958 in Schweden nicht mehr in einem Pflichtspiel aufeinandergertroffen, ein Ergebnis, das aus einem völlig anderen Sportjahrhundert zu stammen scheint. In den Jahrzehnten seitdem wanderte Österreich durch die internationale Wildnis, während Argentinien wohl den reichsten Trophäenschrank des Spiels zusammenstellte. Die aktuelle Ausgabe dieser Paarung wird von einer einzigen Frage geformt: Kann Rangnicks Gegenpressing Scalonis Ballbesitzspiel ausreichend stören, um dies wettbewerbsfähig zu machen?
Österreichs hochintensiver Ansatz produzierte in der Qualifikation atemberaubende Ergebnisse, einschließlich einer Demontage Schwedens, die alles zeigte, was Rangnick verlangt — koordiniertes Pressing, schnelle vertikale Pässe und gnadenlosen Abschluss, bevor sich der Gegner erholt. Aber Argentinien ist nicht Schweden. Sie sind das ballsicherste Team im internationalen Fußball, mit Rodrigo De Paul und Enzo Fernández als Mittelfeldpartnerschaft, die den Ball unter Druck selten abgibt. Laimers Energie gegen Nico Tagliaficos vorrückende Läufe auf Argentiniens linker Seite wird ein entscheidendes Mikro-Duell.
Die österreichische Gefahr ist real, wenn sie Ballverluste in fortgeschrittenen Positionen erzwingen können, aber Argentiniens Turnier-Gelassenheit ist durch drei aufeinanderfolgende große Finals gehärtet. Scalonis Seite gerät unter Druck selten in Panik. Österreich muss zuerst treffen, um eine realistische Chance zu haben. Ein Rückstand gegen Argentinien führt zu einer Erstickung, der wenige Teams entkommen.
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