Marokko — WM 2026 Kader & Spiele
Marokko wird bei der WM 2026 antreten, nachdem eine erfolgreiche Qualifikationskampagne in der CAF-Region absolviert wurde. In Gruppe C gelost, erwartet sie ein anspruchsvoller Weg in die K.o.-Runde. Unter Trainer Noch offen versucht die Mannschaft, auf der Weltbühne nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen.
Marokko WM-Rekord
Marokko wurde 2022 die erste afrikanische und arabische Nation, die ein WM-Halbfinale erreichte, besiegte Belgien 2:0, Spanien im Elfmeterschießen und Portugal 1:0, bevor es 0:2 gegen Frankreich verlor und 1:2 gegen Kroatien im Spiel um Platz drei fiel. Dieser Lauf basierte auf defensiver Disziplin — Marokko kassierte nur ein Eigentor in seinen ersten fünf Spielen — und den Paraden von Yassine Bounou. Ihr einziger früherer K.o.-Auftritt war 1986, als sie eine Gruppe mit England, Polen und Portugal anführten, bevor sie gegen Westdeutschland verloren. Sechs WM-Teilnahmen über fünf Jahrzehnte umfassen nun zwei K.o.-Läufe, die die weltweite Bewertung des afrikanischen Fußballs neu geformt haben.
Marokko Qualifikation
Marokko qualifizierte sich über den CAF-Weg mit einer Kampagne, die ihren Platz als Afrikas stärkste Mannschaft sicherte: ungeschlagen in einer Gruppe, die Sambia und Tansania umfasste, mit einer Tordifferenz, die ihre Dominanz widerspiegelte. Walid Regraguis Kader ist fast vollständig europäisch basiert, mit Spielern, die in Frankreich, Spanien, den Niederlanden und Belgien entwickelt wurden und sich für Marokko entschieden haben. Der Halbfinal-Lauf 2022 hat die Erwartungen des Programms verändert: Qualifikation ist nicht mehr das Ziel, sondern die Basis.
Marokko Ausblick
Marokkos Lauf 2022 bewies, dass sie Elite-Europäische Mannschaften in K.o.-Spielen schlagen können, aber die Wiederholung erfordert dieselbe defensive Disziplin und dieselbe Torwart-Heldentaten, von denen keine garantiert ist. Gruppe H paart sie mit Ghana, Norwegen und Panama, ein Abschnitt, in dem der Gruppensieg erwartet wird und wo Marokkos defensive Struktur die Gegentore begrenzen sollte. Die K.o.-Runde ist, wo Regraguis Mannschaft gemessen wird: das erneute Erreichen des Viertelfinales würde bestätigen, dass 2022 kein Zufall war, und alles darunter wird sich wie Regression anfühlen.
Spieler im Fokus
Achraf Hakimi läuft von rechts mit einer Häufigkeit über, die ihn zu Marokkos primärem offensiven Ventil macht: sein Tempo auf dem Flügel und seine Hereingaben in den Strafraum schaffen Chancen, von denen die zentralen Stürmer abhängig sind. Yassine Bounou hält unter Turnierbedingungen Paraden, die Marokkos defensive Bilanz über das heben, was die Abwehrreihe allein produziert: sein Elfmeterschießen gegen Spanien 2022 war der entscheidende individuelle Beitrag des Turniers.