Teams and referees walk onto the pitch before a football match during 2026 FIFA World Cup qualifying

CAF WM 2026 Qualifikation: Afrikas 10 qualifizierte Nationen

Wie sich die zehn afrikanischen Nationen über die CAF-Qualifikationsgruppen und Play-offs für die FIFA WM 2026 qualifizierten, einschließlich des dramatischen Wegs der DR Kongo über das interkontinentale Turnier.

Afrika schickte zehn Teams zur WM 2026. Neun qualifizierten sich direkt über die Gruppenphase. DR Kongo nahm den langen Weg — über ein afrikanisches Play-off und dann das interkontinentale Turnier in Mexiko — und kam trotzdem an. Die zusätzlichen Plätze durch die Erweiterung halfen. Dass Nigeria und Kamerun trotzdem ausschieden, zeigte, dass die CAF-Qualifikation weiterhin schlechte Abende bestraft. Die vollständige Liste aller 48 qualifizierten Teams ist separat verfügbar.

Das Format war an der Spitze unkompliziert. Neun Gruppen à vier, wobei jeder Gruppensieger sich direkt qualifizierte. Die meisten Gruppen waren vor der letzten Runde entschieden, aber zwei gingen bis zum letzten Spieltag, und Cabo Verdes Gruppe war eine davon.

Unterhalb der Gruppensieber richtete die CAF einen Play-off-Pfad ein, der in das interkontinentale Turnier mündete. Vier Teams traten ein. Die Halbfinals und das Finale waren Einzel-K.o.-Spiele. DR Kongo besiegte Kamerun im Halbfinale 1:0 und schlug dann Nigeria im Elfmeterschießen nach einem 1:1-Unentschieden im Finale. Das brachte die DR Kongo ins FIFA-Play-off-Turnier nach Mexiko, wo sie Jamaika am 31. März 2026 nach Verlängerung 1:0 in Guadalajara besiegten und Afrikas zehnten Platz sicherten.

Bei der Zahl Zehn sollte man einen Moment innehalten. Neun direkte Qualifikanten sind das, was die Erweiterung Afrika gab. Der zehnte wurde über einen zweiten Qualifikationsweg erkämpft, was wichtig ist, weil es zeigt, dass das Format wie vorgesehen funktioniert — ein Team kann die erste Route verpassen und sich trotzdem über einen härteren Weg durchsetzen.

Marokko ist der Standard aus dem Zyklus 2022 nach dem Erreichen des Halbfinales in Katar. Die Mannschaft qualifizierte sich wieder komfortabel und wird die höchsten Erwartungen aller afrikanischen Teams ins Turnier tragen. Senegal folgt dicht dahinter in Bezug auf Turnierbereitschaft. Die WM 2022 endete für Senegal im Achtelfinale im Elfmeterschießen gegen England, und der Kader für 2026 ist breiter und erfahrener.

Algerien und Ägypten qualifizierten sich beide über die Gruppenphase. Algeriens Kampagne verlief unauffällig effizient. Ägyptens war turbulenter, endete aber mit demselben Resultat. Elfenbeinküste qualifizierte sich aus ihrer Gruppe und wird eine Geschichte sein, die man im Auge behalten sollte — die Heim-AFCON 2023 hat gezeigt, dass das Land ein großes Turnier ausrichten kann. Cabo Verde und Tunesien komplettieren die direkten Qualifikanten. Cabo Verdes Qualifikation ist eine der Geschichten des gesamten Zyklus. Tunesien ist bei seiner fünften WM, was ein Maß an Konstanz ist, das selten die Beachtung erhält, die es verdient.

Die Abwesenheiten, die am meisten diskutiert werden, sind Nigeria und Kamerun. Beide hatten realistische Wege zur WM und beide scheiterten in entscheidenden Spielen. Nigeria verlor das CAF-Play-off-Finale gegen DR Kongo im Elfmeterschießen. Kamerun verlor das Halbfinale gegen DR Kongo 1:0. Zwei schlechte Abende, zwei große Abwesenheiten und der klarste Beweis, dass die Erweiterung große Teams nicht vor ihren eigenen Fehlern schützt.